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Marokko – ganz anders als gedacht

Nachdem wir von unserer Marokko-Reise absolut begeistert waren, möchte ich euch ermutigen dieses Land auf eure Reiseliste zu setzen.

Schon viele Jahre wollte ich Marokko bereisen und lies mich doch immer wieder abhalten. Schuld daran waren unter anderem schauderliche Erzählungen von Bekannten. Die drei Wochen, die ich dann schließlich dort war, haben mich für immer mit diesem wunderschönen Land und seinen Menschen verbunden. 

Wichtigster Tipp: Lasst euch nicht verrückt machen!

Es ist mir selbst passiert und heute ärgere ich mich: Ich habe mich eine lange Zeit abhalten lassen, nach Marokko zu fahren. Ich lese mich ja gerne ausgiebig ein. Und was ich so über Marokko fand, lies mich damals stutzig werden. Ich las von respektlosem Umgang mit Frauen, Europäerinnen gegenüber aufdringlichen Männern. An vielen Stellen las ich davon, dass man nach Anbruch der Dunkelheit ohne männliche Begleitung nicht mehr rausgehen solle, dass man mir nicht die Hand geben und mich teilweise als Frau ignorieren würde undsoweiterundsofort.

Aber nicht nur das. Ich las auch wie wahnsinnig anstrengend die aufdringlichen Verkäufer seien, wie leicht man hier und dort über den Tisch gezogen würde, dass man um ne Magen-Darm-Geschichte in Marokko nicht drum herum käme, dass Budget-Unterkünfte Kakerlaken-verseucht seien, dass einem alle Drogen verkaufen wollen und einen dann bei der Polizei anschwärzen, wenn man am Joint zieht – wofür man als Europäer jahrelang in den Knast kommt. Außerdem dass man ja den ganzen Urlaub auf Alkohol verzichten solle, wenn man sich nicht wie der letzte Arsch verhalten will. Dass man am besten sagt, man wäre verheiratet, damit man nicht als unzüchtig gilt, wenn man mit dem Partner reist…

„Vor Ort hat sich meist aller Schrecken sofort im Nichts aufgelöst.“

So unglaublich viel davon stimmt einfach gar nicht und der Rest ist eine riesige Übertreibung. Nagut, es lässt sich nicht ausschließen, dass wir massiv Glück hatten und einfach nur die guten Erfahrungen gemacht haben. Aber da mir das jetzt schon so oft auf meinen Reisen passiert ist, glaube ich daran nicht. Ich hätte es auch besser wissen können. Ich hatte Respekt vor Laos, ich hatte Angst vor Kambodscha, ich hab mir in die Hose gemacht bevor ich alleine nach Vietnam gefahren bin und sogar vor meinem ersten Thailand-Urlaub alleine hatte ich höchsten Respekt. Vor Ort hat sich meist aller Schrecken sofort im Nichts aufgelöst.

Marokko für Frauen

Aber Schritt für Schritt. Fangen wir mit meiner größten Sorge an, in Marokko als Frau nicht anständig behandelt zu werden bzw. nichts zu zählen. Fakt ist: Marokko hat ein massives Problem mit Frauenrechten. 2012 belegte es noch Platz 129 von 135 Ländern in einem Ranking zur Frauen-Diskriminierung. Seitdem hat der König zwar eine Reform zur Stärkung der Frauenrechte verabschiedet, die aber, glaubt man den Statistiken, immer noch nur auf dem Papier lebt. Wer mehr dazu erfahren will, kann sich hier und hier einlesen.

Als Reisende war ich davon allerdings überhaupt nicht betroffen. Ich wurde nicht dumm angemacht. Man hat mir die Hand genauso gegeben wie meinem Freund, ich wurde bei Gesprächen nicht umgangen und ich hatte keine Probleme, wenn ich mal ohne männliche Begleitung unterwegs war.

Lange Kleidung zu tragen hat sicher nicht geschadet, aber ich habe auch viele Frauen gesehen, die wesentlich lockerer gekleidet waren, mit knielangem Kleid ohne Ärmel zum Beispiel, und die auch nicht belästigt wurden.

Wo man es merkt: Man hat einfach viel weniger mit Frauen zu tun. Frauen sind im Haus, im Restaurant in der Küche und nicht im Service. Frauen putzen, arbeiten auf dem Feld, sind abends nur im Familienbund auf der Straße. Die, die du außerhalb dieser Norm triffst, wirken dafür doppelt zäh, selbstbewusst, tough. Wer als Marokkanerin kein Kopftuch tragen möchte, wer in einem Beruf arbeiten will, in dem sonst überwiegend Männer arbeiten, der braucht ein dickes Fell und einen starken Willen.

Das Stadtbild wird überwiegend und vor allem abends von Männern geprägt.

Obwohl ich das alles wahrgenommen habe, schienen mir die Menschen, die ich getroffen habe, dieses Bild gar nicht so sehr zu tragen. Mir scheint es, als würden die jungen Menschen bei dem ganzen Spiel am liebsten gar nicht mehr mitspielen wollen. Als gäbe es schon eine ziemlich große liberale Szene. Aber Marokko ist eine Monarchie und seine Gesellschaftsordnung ist der Islam mit all den Regeln, die dort hineininterpretiert werden. Da ist nur bedingt Platz für liberale Gedanken. Über all das mache ich mir aber tatsächlich nur so viele Gedanken, weil wir uns so viel mit Marokkanern über ihr Land unterhalten haben – und eben auch durchaus kritisch.

Die Sprache: Kein Französisch ist auch kein Weltuntergang

Kommen wir zum nächsten Punkt: die Sprache. Ich hatte vorher versucht, mir mit viel Mühe ein paar Brocken Marokkanisch draufzuschaffen. Über ein paar lächerliche Floskeln bin ich allerdings nicht hinausgekommen. Alleine der Satz „ich spreche kein Arabisch“ auf Arabisch verknotet einem derart die Zunge, dass es zum schreien ist. Kannst du dir ja mal bei Google-Translate vorlesen lassen. Viel Spaß beim lernen!

Ich hätte es eindeutig mit Französisch versuchen sollen. Ich bin nur leider auch hier eine absolute Niete. Zweimal habe ich es schon versucht. Ich bin im Studium ebenso grandios damit gescheitert wie in der neunten Klasse. Aber für den, der es beherrscht: Prima! Du genießt in Marokko einige Vorteile. Für den, der nur Englisch oder nur Spanisch oder sogar nur Deutsch spricht: In den Städten trifft man so viele ambitionierte junge Menschen, die vier bis fünf Sprachen sprechen und die einem gerne weiterhelfen. Überall anders verständigt man sich zauberhaft mit Händen und Füßen.

Wer nur Englisch spricht, wird sich eben nur mit Leuten aus der Tourismusbranche und mit gut gebildeten Menschen unterhalten können. Wer Französisch beherrscht, hat wesentlich mehr Spielraum. Es lohnt sich definitiv, die Zahlen und die wesentlichen Phrasen vorher zu lernen.
An der Nordküste bis hin zu Chefchaouen sprechen zudem viele Spanisch. Wer also nur dort unterwegs ist, kommt auch top mit seinem Schulspanisch zurecht.

Alkohol in Marokko – geht gar nicht?

Zum Thema Alkohol wird auch hochgradig übertrieben in einigen Blogs. Vor allem habe ich auch oft gelesen: „Wer unbedingt Alkohol im Urlaub trinken muss, der soll auch nicht in ein muslimisches Land fahren.“ … Puh. Ich sehe das anders. Zunächst einmal bin ich kein Muslim und diese Regel gilt für mich daher nicht. Darüber hinaus ist Alkohol in Marokko nicht verboten. Dort wird Alkohol produziert und auch verkauft. Es gab keine Unterkunft und kein Hotel, in dem es als respektlos empfunden wurde, wenn wir uns ein Bier mitbrachten.


Sicher ist: Wer betrunken auf die Straße geht, wird vermutlich verspottet und erntet nicht gerade Respekt. Ansonsten haben wir nicht erlebt, dass es ein Problem darstellt, sich ab und an mal ein Bier zu holen. Es gibt auch ein paar Bars, die eine Lizenz haben. Dort gibt es auch sehr leckere marokkanische Weine.

Alkohol kauft man in Marokko in sogenannten Liquor-Stores. In der Regel hat jede größere Stadt ein paar davon und es gehört immer einer zum Carrefour-Supermarkt dazu. Dazu muss man den Markt meist verlassen und in ein separates Geschäft gehen. In Fès mussten wir schmunzeln, dass die „Liquor Cave“ sich gut versteckt im Untergeschoss verbarg.

Obdachlose und Armut

Vom Thema Alkohol komme ich zu einem ganz anderen Thema. Da in Marokko kein bzw. kaum Alkohol getrunken wird, ergeben sich gewisse Sideeffekts. Es gibt so gut wie keine alkoholkonsumierenden Obdachlosen, was mit Sicherheit mit dafür verantwortlich sein wird, dass die Obdachlosen dort sehr viel besser von der Gesellschaft behandelt werden, als die Menschen ohne Zuhause in Deutschland. Ich bin mir bewusst, dass das vielschichtiger ist, aber es wird ein Teil davon sein. Hier macht man ja Obdachlose gerne mal selbst für ihr Schicksal verantwortlich, einmal weil bei unserem Sozialsystem ja niemand auf der Straße leben müsse und zum anderen versaufen die ja auch immer das ganze Geld. In Marokko gibt es eben beides nicht so richtig.

Ein grundlegend andere Sozialstruktur, eine andere familiärere Tradition, vielleicht auch der Islam sorgen außerdem dafür, dass die Marokkaner einen ganz anderen Umgang mit der Armut haben. Alten armen Leuten wird teilweise ungebeten Geld zugesteckt, eine Hand auf die Schulter gelegt. Obdachlose werden nicht fortgejagt, wenn sie im Straßenrestaurant nach deinen Leftovers fragen. Wir haben sogar gesehen, wie ein Restaurantbesitzer einen verwirrten Obdachlosen zu sich an einen Tisch geholt hat, damit der sich was aussucht, was ihm gekocht wird. Alten und Kranken, drückt der Marokkaner in der Regel immer einen Dirham in die Hand. Das gehört sich einfach. In Marokko arm zu sein, ist leider wirklich nicht schwer. Die Löhne für niedere Arbeiten sind unglaublich niedrig. Einen Job haben, heißt noch lange nicht, dass man damit über die Runden kommt. Ein Kellner verdient zwischen 80 und 180 Euro im Monat. Trotz geringerer Lebenshaltungskosten, ist das keine Summe, von der man Leben kann. Man braucht die Familie, damit das klappt.

Wie positiv, fleißig und erfindungsreich viele Marokkaner trotz schwerer Bedingungen sind, hat mich sehr beeindruckt.

Straßenkatzen und -Hunde in Marokko

Der Prophet Mohammed war ein Katzenfreund. Daher werden die Samtpfoten gut umsorgt.

Tierische Obdachlose, Hunde und Katzen, werden übrigens auch ganz gut behandelt. Hier sieht man nicht die ausgemergelten Katzen und Hunde, die man aus Spanien und Asien kennt. Es gibt kleine Milchschalen vor den Läden, Fleischreste für die Hunde, Fischabfall für die Katzen und eben alles was die Touristen rausrücken. In den allerwenigsten Restaurants werden Tiere weggeschickt. Sogar Steicheleinheiten stauben sie ab. Die Felltatzen haben Glück, dass der Prophet Mohammed schon ein großer Katzenfan war. Da will sich natürlich keiner den Schuh anziehen und hier nach dem heiligsten Treten. Wir haben uns jedenfalls auch gut durchgeflauscht im Urlaub, da man bei Essen immer mindestens einen Straßentiger als Gast hat, wenn nicht drei oder vier.

Tajine, Tangia, Couscous und Co.

Wo wir schon beim Essen sind: Kulinarisch ist Marokko für mich ein absolutes Highlight gewesen. Ich habe selten sooo vielfältig und lecker im Urlaub gegessen. Ganz vorne waren natürlich sämtliche Tajine-Gerichte. Es gibt unzählige Varianten, die man in dem orientalischen Schmortopf zubereiten kann. Wusstet ihr übrigens, dass die nicht in den Ofen kommen, sondern mit Unterhitze auf dem Herd, noch besser auf dem Grill/ in Kohle erhitzt werden? Drei Varianten haben mich am meisten auf der Reise begleitet: die Chicken-Tajine mit grünen Oliven und Zitrone, die Beef-Tajine mit Pflaumen und Mandeln und die Meat-Tajine mit Tomatensoße mit Ei. Yves hat auch richtig gerne CousCous gegessen, der neben Gemüse oft mit Rosinen oder süßen Zwiebeln kam.

Auch lecker ist das, was in der Tangia kommt. Eine Art Tonkrug, in dem nur Fleisch zubereitet wird, indem es mit vielen Gewürzen lange erhitzt wird. Am Ende ist es ein bisschen wie sehr zartes Gulasch. Diese Tontöpfe werden nicht im Restaurant selbst erhitzt, sondern in der Glut des Hamman-Ofens, der eine Art öffentlicher Ofen ist. Hier backen auch einige andere Läden ihr Brot. Der Ofen für das beliebte Dampfbad läuft ja eh. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Der gängige Straßensnack in Marokko sind Sandwiches und Paninis mit frisch gegrillten Sachen. Sehr fleischlastig, aber wahnsinnig lecker. Da es in Marokko keine Massentierhaltung wie bei uns gibt, muss man sich hier auch weniger Gedanken um verpestetes Fleisch machen. Das meiste Fleisch wird im Marokko mehr Bio sein, als das Bio-Fleisch aus der deutschen Netto-Filiale.

Marokkanisches Frühstück

Das Frühstück ist auch sehr lecker, aber vor allem was für die, die es süß mögen. Es gibt verschiedene Arten von Crepes und Brot, einer davon heißt „der Pfannkuchen mit den tausend Löchern“, mit Honig und Marmelade (Dattel, Erdbeere, Aprikose). Dazu gibt es Schmelzkäse oder je nach Region Ziegekäse. Frisch gepressten Osaft, Erdbeersaft oder Avocadoshake gibt es auch an jeder Ecke. Dazu gibt es ordentlichen Kaffee. Auch in den kleinen Läden steht meist eine Siebträgermaschine. Und wer keine hat, besorgt den Kaffee eh aus dem Nebenladen. In Marokko herrscht eine „Geht nicht, gibts nicht“-Mentalität. Was nicht da ist, wird eben noch eingekauft oder aggregiert. Wozu gibt es Nachbarn!

Besonders gern erinnere ich mich an einen Abend, wo nach unserer Bestellung, das ganze Personal in Aufruhr war und wild am Wuseln. Wir waren die ersten Gäste und für unser Essen wurde erstmal ausgeschwärmt, um die passenden Zutaten zu kaufen. Frischer geht es nicht. Essen on Demand! Ich liebe das.

Schaumkuss auf marokkanisch

Es gibt noch unendlich mehr zum Essen zu erzählen, aber ich schließe jetzt ab mit einem wichtigen Tipp: Marokko hat unglaublich leckeres Gebäck. Aber Achtung, es gibt in jeder Stadt anderes. Ihr braucht einen Saumagen, wenn ihr euch durch die komplette Teilchenlandschaft Marokkos essen wollt. Und das will man! Protipp: Die kleinen pyramidenartigen Schaumküsse, die es in Essaouira gibt, gibt es sonst nirgendwo! Esst auf Vorrat!

Ein Angebot, dass du nicht ablehnen kannst – der Tee!

Ach, jetzt hätte ich beinahe den Tee vergessen, aber gut, der ist eh ein Kapitel für sich. Es gibt marokkanischen Tee, das ist Grüntee mit Minze. Und dann gibt es noch reinen Minztee. Außerdem beliebt: Vervene-Tee, Eisenkraut, gut am Abend. Für den marokkanischen Tee braucht ihr ein Pokerface. Der Grüntee ist manchmal so stark durchgezogen, dass sich einem die Fußnägel vor lauter Gerbsäure hochrollen. Auf keinen Fall auf leeren Magen trinken! Kein Wunder, dass sich die Marokkaner Zuckersteine in Backsteingröße in die Kannen werfen. Anfangs mussten wir noch lachen, wenn wir zu einer kleinen Kanne acht monströse Zuckerbrocken bekamen. Später waren wir schmerzbefreit und haben Tee getrunken, der schlimmer gezuckert war als Cola. Wer es richtig machen will, schüttet den Tee aus 40 cm Höhe in die Gläse und schüttet den Tee dann noch einige Male in die Kanne zurück und wiederholt die Prozedur. Dadurch vermischt sich der Zucker besser.

Grün- und Minztee mit viel Zucker. Das Einschenken ist eine kleine Wissenschaft.

Tee wird einem auch in jedem Gästehaus zur Begrüßung angeboten und das ist ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte. Einmal ist uns das passiert. Wir waren in Gedanken und hatten auch grade erst einen Tee getrunken. Der Gastgeber war merklich irritiert und erwähnte mehrfach, wie gern er uns einen Tee gemacht hätte. Denn Gastfreundschaft ist eine große Sache in Marokko.

Sicherheit beim Reisen durch Marokko

Ohne elegante Überleitung springe ich zum nächsten Punkt: Sicherheit. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt unserer Reise in Marokko absolut sicher gefühlt. Ich hatte keine Angst vor Taschendiebstahl, ich hab im Hotel nie ein ungutes Gefühl gehabt, was zurückzulassen, ich hatte im Bus keine Angst und auch nicht nachts auf der Straße in Marrakesch oder am Bankautomaten. Das schlimmste, was einem in der Regel passiert, ist mitgeschnackt zu werden und dann ein paar Dirham Trinkgeld zahlen zu müssen oder ab und an mal ein bisschen übers Ohr gehauen zu werden. Was solls. Ist uns zwei oder dreimal passiert. War immer irgendwie witzig im Nachhinein. Man muss wie überall im Leben einfach ein bisschen auf sein Bauchgefühl hören und auf seinen Kram gucken. Mehr gehört nicht dazu. Sicher geben unsere Erfahrungen kein allgemeingültiges Bild. Aber am Steintor in Hannover oder in Berlin-Mitte ist es sicher abends gefährlicher als an jedem Fleckchen Marokkos, den ich gesehen habe.

Beim Thema Kriminalität fällt mir noch der allgegenwärtige Haschkonsum ein. Es stehen hohe Strafen in Marokko auf den Besitz und Konsum von Hasch, schon bei kleinen Mengen. Das scheint aber ganz und gar anders gelebt zu werden. Die Leute drehen und rauchen in aller Öffentlichkeit. Nur, wenn sie dir was verkaufen wollen, dann flüstern und zischeln sie manchmal. Machmal aber auch nicht… Da sogar schon der Konsum mit zwei Monaten bis zu einem Jahr Gefängnisstrafe geahndet werden kann, finde ich es trotzdem gruselig, auch wenn es durch den offensichtlichen Konsum so scheint, als wäre das Zeug legal.

Diese Pflanze fanden wir auf der Terrasse unserer Unterkunft.

Sauberkeit und Zimmerstandards

Wovon ich ebenfalls sehr überascht war, waren unsere Unterkünfte. Eine netter als die andere und immer sauber. Mehrfach war das Wäschewaschen einfach eine kostenlose Aufmerksamkeit des Hauses und Frühstück war immer reichhaltig und lecker. Wir haben im Schnitt so zwischen 23 und 40 Euro inkl. Frühstück bezahlt, wobei alles ab 35 Euro regelrecht luxoriös war.

Vor allem die Dachterrassen haben es uns angetan, die einem einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt ermöglichen.

Orte, Wege, Menschen: to be continued!

Zu Unterkünften, Restaurants, den einzelnen Orten, an denen wir gewesen sind, und wie wir uns fortbewegt haben, gibt es noch so viel zu schreiben. Das mache ich aber in einem separaten Post.

Da gibt es dann mehr über Fès, El Jadida, Essaouira, Marrakesch, den Weg Richtung Wüste, Rissani, Erg Chebbi und Chefchaouen. Außerdem erzähle ich, wie wir uns haben mitschnacken und übers Ohr hauen lassen, wie wir uns beim Teppichhandel angestellt haben, wie ein Hammambesuch abläuft, wie man sich von A nach B bewegt und welch tolle Bekanntschaften wir gemacht haben. Außerdem: Was man unbedingt einpacken sollte für eine Marokko-Rundreise.

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